Man kann sich Bonn ohne die Kirschblüte schon gar nicht mehr vorstellen!

Man kann sich Bonn ohne die Kirschblüte schon gar nicht mehr vorstellen!

In einer ersten Phase blühen die weißblütigen Kirschen wie z.B. die Pflaumenkirsche in der Wolfstraße, Franzstraße oder auch in der Rheinaue. Danach dauert es noch ca. 14 Tage bis die dicken rosablütigen japanischen Blütenkirschen (vor allem in der Breite Straße und in der Heerstraße) das Auge erfreuen.

Wie kam Bonn überhaupt zu diesen herrlichen Kirschen? In den 80er Jahren wurde die Altstadt (die eigentlich die Nordstadt ist und nur aus touristischen Gründen in „Altstadt“ umbenannt wurde) saniert. Der Verkehr wurde beruhigt und als Farbtupfer waren japanische Kirschen geplant. Die Kirschbäume bekam Bonn von der japanischen Regierung geschenkt und die Stadtplanerin Brigitte Denkel sorgte dafür, dass diese eingepflanzt wurden. Die Kirschblüten symbolisieren also die Freundschaft zwischen Japan und Deutschland.

In vielen Kulturen haben Kirschblüten eine besondere symbolische Bedeutung, insbesondere in Japan, wo sie als Symbol für Schönheit, Vergänglichkeit und Neuanfang gelten.

An den Wochenenden gibt es auch einen Flohmarkt, Designmarkt und Food Market und dann sind an einem Wochenende schon mal Zehntausende von Leuten unterwegs. Alle Geschäfte, Cafés und Kneipen in der Umgebung habe sich auf den Ansturm eingestellt. Wer es ruhiger mag, kommt unter der Woche, morgens oder abends und auch Nachtfotos von der Kirschblüte sind sehr sehenswert.

Wer sich nicht in den Trubel stürzen will findet japanische Kirschen z.B. in Beuel in der Professor-Neu-Allee oder in der Rheinaue.

Mein persönlicher Kirschblütenlieblingsort ist eine kleine Allee in der Rheinaue in der Nähe des japanischen Gartens:  Diese Kirschbäume wurden von einem japanischen Chor gestiftet, der jedes Jahr mit ca. 5000 Sängern Beethovens „Ode an die Freude“ aufführt. Die Kirschallee ist ein Geschenk zu Ehren der Geburtsstadt Beethovens. Beethoven wird in Japan genauso verehrt wie die Kirschblüte.Aber das ist noch eine andere Geschichte…

Kessenicher Kesselskuchen, eine rheinische Verführung

Kessenicher Kesselskuchen, eine rheinische Verführung

Ingo Daniels, lädt seit vielen Jahren seine einstige Nachbarschaft aus dem Sonnenpütz in Bonn Kessenich zum jährlichen Kesselskuchen-Essen ein. Hier trifft Gastfreundschaft auf rheinische Kulinarik.

Traditionell wird diese rheinische Spezialität um St.Martin serviert. Die Gans war früher für die ärmere Bevölkerung zu teuer und somit kam das „Arme-Leute-Essen“, der Kesselskuchen auf den Tisch.

 

Das Gericht besteht aus:                                              Kesselskuchen

~ Kartoffeln (mehlig kochend)

~ Zwiebeln

~ Eiern

~ Speck (gerne auch Mettwürstchen in Scheiben geschnitten)

~ Salz und Pfeffer.

 

Die Rezepturen sowie die Namen sind regional etwas unterschiedlich. So findet man Rezepte unter Döppekooche, Dippekuchen, Potthucke oder Kesselsknall. Um eine schöne Kruste zu bekommen, wird das Gericht in einem gusseisernen Topf (im Mittelalter im Kessel) zubereitet und brät 2-3 Stunden im Ofen bei 220ºC.

 

Greeter Helga with visitor from London. Ich, heute nur noch die einzige in Sonnenpütz Lebende, liefere das hausgemachte Apfelpüree,welches gerne dazu gereicht wird. Es besteht aus der alten Apfelsorte „Kaiser Wilhelm“ aus meinem Kessenicher Obst-Garten.