Beethoven mit allen Sinnen – Riechen und Schmecken

Beethoven mit allen Sinnen – Riechen und Schmecken

Beethoven wurde in Bonn 1770 geboren, lebte und komponierte bis 1792 in Bonn. Die erste gedruckte Komposition Beethovens erschien bereits 1782. Deshalb nennt sich Bonn auch Beethovenstadt. Dieser Blog soll zeigen, dass Beethoven in Bonn mit unterschiedlichen Sinnen erlebt werden kann.

Riechen

Früher konnte man im Archiv des Beethovenhauses (Das Beethoven-Haus. | Bundesstadt Bonn ) zumindest etwas Beethoven – oder besser seine Noten – riechen. Dieses Vergnügen ist der Digitalisierung zum Opfer gefallen.

Nachdem bekannt wurde, dass Beethoven starken Mundgeruch hatte, wurde auch das Parfüm Beethoven (L.V.BEETHOVEN Power For Men 100ml – Eau de Parfum : Buy Online at Best Price in KSA – Souq is now Amazon.sa: Beauty ) vom Markt genommen.

Verbleibt nur der Tipp, wie Beethoven am Essen (Suppe, Kaffee) zu riechen, um den Geschmack zu überprüfen. Eine Anleitung hat das Schweizer Fernsehen bereitgestellt: 250 Jahre Ludwig van Beethoven – Die Suppe genoss er am liebsten mit 10 Eiern – Radio SRF 1 – SRF

Schmecken

Nicht nur beim Ludwigsgrill wird mit Beethoven geworben. Auch im Restaurant Ludwig (Bonner Bogen) oder der Bar Ludwig (Südstadt) wird der Name verwendet. Beethovens Bar ist im Motel One zu finden, In der Oper wird seine Oper „Fidelio“ manchmal aufgeführt, das Opernrestaurant gleichen Namens öffnet häufiger.

In der Friedrich-Straße können beim Chocolatier Coppeneur Beethovenwürfel erworben werden.

 

 

 

 

 

Auch das Café Kleimann in der Rheingasse bietet spezielle Beethoven-Köstlichkeiten an – und auch zu anderen Bonner Bekanntheiten.

Kessenicher Kesselskuchen, eine rheinische Verführung

Kessenicher Kesselskuchen, eine rheinische Verführung

Ingo Daniels, lädt seit vielen Jahren seine einstige Nachbarschaft aus dem Sonnenpütz in Bonn Kessenich zum jährlichen Kesselskuchen-Essen ein. Hier trifft Gastfreundschaft auf rheinische Kulinarik.

Traditionell wird diese rheinische Spezialität um St.Martin serviert. Die Gans war früher für die ärmere Bevölkerung zu teuer und somit kam das „Arme-Leute-Essen“, der Kesselskuchen auf den Tisch.

 

Das Gericht besteht aus:                                              Kesselskuchen

~ Kartoffeln (mehlig kochend)

~ Zwiebeln

~ Eiern

~ Speck (gerne auch Mettwürstchen in Scheiben geschnitten)

~ Salz und Pfeffer.

 

Die Rezepturen sowie die Namen sind regional etwas unterschiedlich. So findet man Rezepte unter Döppekooche, Dippekuchen, Potthucke oder Kesselsknall. Um eine schöne Kruste zu bekommen, wird das Gericht in einem gusseisernen Topf (im Mittelalter im Kessel) zubereitet und brät 2-3 Stunden im Ofen bei 220ºC.

 

Greeter Helga with visitor from London. Ich, heute nur noch die einzige in Sonnenpütz Lebende, liefere das hausgemachte Apfelpüree,welches gerne dazu gereicht wird. Es besteht aus der alten Apfelsorte „Kaiser Wilhelm“ aus meinem Kessenicher Obst-Garten.